Carolin Scharpff-Striebich ist neues Kuratoriumsmitglied der Peter und Irene Ludwig Stiftung

Die Peter und Irene Ludwig Stiftung begrüßt Carolin Scharpff-Striebich als neues Mitglied im Kuratorium. Einstimmig hat das Kuratorium der Peter und Irene Ludwig Stiftung in seiner Sitzung am 1.9.2023 die Sammlerin und Autorin Carolin Scharpff-Striebich in seinen Kreis aufgenommen. Mit dieser neuen Besetzung im Kuratorium sichert sich die Peter und Irene Ludwig Stiftung die Unterstützung einer einflussreichen Persönlichkeit mit weitsichtigem Engagement. Carolin Scharpff-Striebich verfügt als international aktive Sammlerin über umfassende Erfahrung in der Arbeit von Gremien und gemeinnützigen Einrichtungen. Durch ihr mannigfaltiges Engagement ist Scharpff-Striebich ein Gewinn für das Kuratorium der Ludwig Stiftung.

Ich freue mich sehr über die besonnene und exzellente Wahl des Kuratoriums. Nach dem Ausscheiden von Regina Wyrwoll und Isabel Pfeiffer-Poensgen, die die Arbeit der Stiftung nachhaltig geprägt haben, ist es dem Kuratorium gelungen, eine würdige Nachfolgerin in ihr Gremium zu berufen. Mit Frau Scharpff-Striebich gewinnt das Kuratorium eine äußerst kompetente, gut vernetzte und sympathische Persönlichkeit, die die Stiftung mit neuen Impulsen bereichern wird“, so die geschäftsführende Vorständin Dr. Carla Cugini zur Wahl des neuen Kuratoriumsmitglieds. 

Auch Carolin Scharpff-Striebich blickt motiviert auf die neuen Aufgaben: Ich freue mich sehr über die Wahl in das Kuratorium der Peter und Irene Ludwig Stiftung. Als Sammlerin kann ich nachempfinden, welche Lebensleistung hinter so einer großartigen Kollektion steht. Es ist ein bedeutendes kulturelles Erbe, welches das Sammlerehepaar hinterlassen hat. Im Kuratorium dieser zukunftsorientierten Stiftung mitwirken zu können, ist eine tolle Aufgabe und eine großartige Herausforderung.“

Zur Person:
Carolin Scharpff-Striebich wurde 1963 in Darmstadt geboren. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in Deutschland, Frankreich und in den USA und schloss 1988 ihr Studium ab. Ab 1989 war sie im Marketing von Imperial Chemical Industries tätig. Sie wechselte 1993 als Dozentin für Marketing an die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe. 

2004 übernahm sie die Leitung der Sammlung zeitgenössischer Kunst ihrer Eltern Rudolf und Ute Scharpff. Etwa zur gleichen Zeit begann sie selbst zu sammeln. Die Sammlung Scharpff-Striebich umfasst Malerei der Gegenwart und plastisch-installative Werke mit zeitkritischem Bezug. Mit einer jüngeren Generation von Künstlerinnen und Künstlern setzt Carolin Scharpff-Striebich ihre eigenen Schwerpunkte, internationalisiert und diversifiziert diese. 

Jüngstes Projekt war die Ausstellung Angespannte Zustände“ in der Staatsgalerie Stuttgart, in der im Jahr 2021 ihre Sammlung in Dialog mit der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Staatsgalerie getreten ist. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Schon 2008 entstand die innovative Idee eines offenen Depots“, in dem die Werke der Sammlungen zusammengefasst sind und ausgewählten öffentlichen Museen in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Neue Wege des Sammelns, auch generationenübergreifend, und der Kooperation der verschiedenen Player im Kunstbetrieb, wie Museen und Messen, Stiftungen und Institutionen sind ihre Themen, verantwortungsvolles Handeln auch im Zeichen von Nachhaltigkeit leiten ihre Aktivitäten.

Scharpff-Striebich ist Vorsitzende der Rudolf und Uta Scharpff Stiftung für zeitgenössische Kunst sowie Vorsitzende des Freundeskreises des Kunstmuseums Bonn. Sie ist im Stiftungsrat der Kunsthalle Tübingen und in der Ankaufskommission der Tate Modern in London tätig. Zudem wirkt sie als Vorstandsmitglied des Kunstsammlervereins in Berlin und ist auch Mitglied des Kuratoriums der Staatsgalerie Stuttgart. Carolin Scharpff-Striebich hat die Bücher Let’s Talk Abstract“ und André Butzer. By Sammlung Scharpff“ herausgegeben und hält regelmäßig Vorträge über das Sammeln von Kunst. Sie lebt in Bonn und Berlin.

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