Vom 27.03. bis 30.04.2009 findet zum zehnten Mal in der kubanischen Hauptstadt Havanna eine Biennale statt. Die Biennale wurde 1984 zum ersten Mal durchgeführt und war zunächst Künstlerinnen und Künstlern aus Lateinamerika und dem Karibikraum vorbehalten. Später kamen Afrika und Asien hinzu.
Havanna war damit lange Zeit der wichtigste Treffpunkt für die Kunst aus der „Dritten Welt“.
In diesem Jahr ist es erstmals auch Künstlern aus Nordamerika und Europa gelungen, für die 10. Biennale ausgewählt zu werden.
So stellen u.a. New Yorker Galerien die Arbeiten ihrer Künstler im Museo Nacional de Bellas Artes vor unter dem Titel „Chelsea visits Havana“.
Den Schwerpunkt der Biennale bilden jedoch unverändert Künstler aus dem Karibikraum, Lateinamerika, Afrika und Asien, die an 16 offiziellen Ausstellungsorten zu sehen sind. Viele Werke befassen sich mit Themen aus Politik und Umwelt.
Die Fundación Ludwig de Cuba beteiligt sich aktiv an der Biennale. Mit
ständig wechselnden Ausstellungen bietet sie in dieser Zeit überwiegend jungen kubanischen Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke vorzustellen.
Walter Queins
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