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Eine Reise ins Heilige Land

Die barocke Großkrippe der Sammlung Ludwig

 

Passend zur Weihnachtszeit gibt es in der Panoramagalerie der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen derzeit eine Ausstellung von eher besinnlicher Natur zu bestaunen:

die barocke Großkrippe der Sammlung Ludwig.

 

Über 450 Figuren sind hier in einem großen Ensemble in Szene gesetzt: Die weihnachtlichen Geschehen zeigen sich in einzelnen Szenen, auf mehreren Ebenen in einer orientalischen Landschaft eingebettet und zusammengefügt als raumgreifende Inszenierung unter einem Sternenhimmel, nach dem Bühnenbild zu Mozarts „Zauberflöte“ von Karl Friedrich Schinkel.

 

Die Weihnachtskrippe stammt aus dem 18. Jahrhundert aus Rottenburg am Neckar. Vom Sammlerehepaar Ludwig in den 50er Jahren erworben und viele Jahre im Couven Museum in Aachen gezeigt, ging sie 1995 als Leihgabe ins Alte Rathaus nach Bamberg.

Sie besteht aus rund 450 Figuren, je ca. zwölf bis achtzehn Zentimeter hoch, die Köpfe meist aus Wachs geformt, andere Körperteile in der Regel aus Holz geschnitzt, die Kleidung festlich: bis ins kleinste Detail gefertigt aus unterschiedlichen Materialien, wie Seide, Brokaten, Spitze, Perlen, Steine, Glas.