Am 20. November 1996 eröffneten der damalige chinesische Staatspräsident Jiang Zemin und der deutsche Bundespräsident Roman Herzog im Chinesischen Nationalmuseum die erste Ausstellung mit den rd. 100 Werken aus der Sammlung Ludwig. Zu der Schenkung gehörten Arbeiten international bedeutender Künstler aus Europa und Amerika, darunter Picasso, Baselitz, Immendorf, Penk, Hockney, J.Johns, Lichtenstein und Warhol.
„Der kulturelle Austausch bringt gute Kunde, ein neues Kapitel der chinesisch-deutschen Freundschaft wird geschrieben“ lautete der Text einer Kalligraphie des chinesischen Staatspräsidenten im Ausstellungskatalog und der damalige deutsche Bundespräsident schrieb an gleicher Stelle: „Das ist ein bedeutender Beitrag zur Völkerverständigung und zu dem auf sämtlichen Gebieten notwendigen Austausch zwischen Deutschland und China.
Peter Ludwig, der die Gründung des Museums weitgehend vorbereitet hatte, verstarb am 22.07.1996. Seine Frau führte das Projekt in seinem Sinne fort. Im Schenkungsvertrag erklärten Peter und Irene Ludwig damals, sie drückten damit auch „ihre Bewunderung aus für das Reich der Mitte, das mit seiner Politik der Öffnung einen bedeutsamen Platz in der Gemeinschaft der Völker einnimmt“.

