Ludwig Museum Budapest Museum of Contemporary Art
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Im Jahre 1988 initiierten Irene und Peter Ludwig die „Ludwig Stiftung in Ungarn“, und 1989 wurde die Vereinbarung mit dem Kultusminister der seinerzeitigen Volksrepublik Ungarn über die Gründung des „Museum Ludwig Budapest“ unterzeichnet. Das Museum befand sich seitdem in einem Flügel des ehemaligen Königspalastes, der sogenannten „Burg“. Der gesamte Komplex beherbergt heute öffentliche Sammlungen, die Nationalgalerie, die Nationalbibliothek und das Historische Museum der Stadt Budapest.
Seit Mitte März 2005 befindet sich das Ludwig Museum im neu errichteten "Palast der Künste" am Donauufer.
Das Ehepaar Ludwig begann sich für die Kunst des Ostblocks zu einer Zeit zu interessieren, als sich auf der noch scheinbar stabilen Fassade der Diktatur die ersten Risse abzeichneten. Es ist vielleicht symbolisch, dass die erste sowjetische Ausstellung im Jahre 1982 in Aachen stattfand, in demselben Jahr, als in der Budapester Kunsthalle die erste Ausstellung der Sammlung Ludwig aus dem Bestand der damals seit einem Jahr bestehenden „Österreichischen Ludwig Stiftung für Kunst und Wissenschaft“ in Wien eröffnet wurde. Aufgrund des grossen Interesses und Erfolges in Ungarn nahm Peter Ludwig den Kontakt mit den ungarischen Behörden auf, mit dem Ziel der Gründung einer eventuellen Stiftung und eines Museums.
